Kundgebung auf dem
Marktplatz in Basel
Manifestation
auf dem Basler Marktplatz am 12. März des
überparteilichen Komitees gegen biometrische schweizer Pässe und
Identitätskarten. Einer der Votanten war Markus Borner, Präsident der
SD Basel. Er hielt nachfolgende Rede in Schweizerdeutsch:
Geschätzte
Mitbürgerinnen und
Mitbürger,
Viele
Einzelpersonen und Mitglieder
von Parteien und Organisationen haben sich hier und heute versammelt um
zu manifestieren, dass wir in der Schweiz keine biometrischen Pässe und
Identitätskarten benötigen!
Ich
finde es als Schweizer Demokrat
richtig und richtungsweisend, dass sich Bürgerinnen und Bürger
unterschiedlichster politischer Ausrichtung zusammenfinden – wenn’s um
die Verteidigung von Bürgerrechten geht. Wir kämpfen gemeinsam gegen
den Einsatz undemokratischer Ueberwachungstechnologien. Die Gründe
dagegen lassen sich in einem Kurzstatement gar nicht alle aufzählen!
Ich
stehe
nicht hier um schön-zu-reden. Ich sage, was ich denke! Es werden nicht
alle Freude an meinen Aussagen haben…
Was der Bundesrat und die Parlamentsmehrheit bezüglich Zwangsfichierung
beabsichtigen, ist für die sogenannt freiheitliche Schweiz ein
Tiefpunkt der Realpolitik!
Heutzutage
wird immer wieder versucht unsere Freiheitsrechte – ja die
garantierten, verfassungsmässigen Grundrechte des Bürgers, mehr und
mehr einzuschränken. So manipuliert der Bundesrat aus meiner Sicht –
bei fast jeder Abstimmung mit einseitigen Propaganda-Aktivitäten den
Ausgang von Volksabstimmungen. Vom Gebrauch falscher Aussagen - um hier
nicht von Lügen sprechen zu müssen – schrecken diese Leute auch nicht
zurück. Und zum Überdruss muss der Steuerzahler dies alles noch
berappen!
Der
Gesamtbundesrat und zu viele Parlamentarier kranken zudem an einem
schlimmen Übel, welches leider in der Schweiz allzu verbreitet ist! Man
will alles mit schweizerischer Gründlichkeit ausführen.
Stellen
die
EU oder die USA gegenüber der Schweiz eine Forderung – es kann sich
auch nur um einen deutlich ausgesprochenen Wunsch handeln - gleich
welcher Art, geht der schweizerische Bundesrat bildlich gesprochen,
augenblicklich in die knieende Position, hebt die weisse Fahne hoch und
fragt demütig: Darf es noch ein wenig mehr sein?
Ich
erinnere
mich dabei an meine Kindheitstage zurück, als ich in einem
Molkereiladen beim Abwägen des Käses zuschaute – welchen ein Kunde zu
kaufen wünschte – und es dann auch meistens noch hiess: “Darf’s e
bizzeli mehr sii!“. Das kostete dann den Kunden auch etwas mehr!
Nun
- bei den
biometrischen Pässen und Identitätskarten ist es nicht mal so, dass
internationale Organisationen oder Staatengruppen gegenüber der Schweiz
überrissene Forderungen stellen. Der Bundesrat selbst und zuviele
Parlamentarier neigen zu sogenannt extremen “Lösungsansätzen“, welche
die unbescholtenen Bürger zur bevormundeten, manpulierbaren
Menschenmasse degradiert.
Vor
1970 und
in noch früheren Jahrzehnten - war dies noch nicht so! Warum geht der
heutige Bundesrat einen solchen Weg, wobei alles was eigenständig, -
bewährt – und kostengünstig ist, - liquidiert wird? Das Ziel ist doch
die absolute Kontrolle über die Bürger!!
Es
geht nicht
an, dass jede Bürgerin und jeder Bürger letztlich dieselben
Konsumgewohnheiten oder noch schlimmer – dasselbe Denken,- dieselbe
politische Ueberzeugung aufgewungen wird. Wir wollen die Wahlfreiheit –
gründend auf unserer Bundesverfassung und der aktuellen Rechtsordnung!
Ich
rufe Sie
auf, alles zu tun, was einem freien Staatsbürger im kommenden
Abstimmungskampf möglich ist, - um am 17. Mai dem NEIN zum Durchbruch
zu verhelfen und damit den Bundesrat zum Marschhalt zu zwingen! Ich
danke…
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