«Der
Koran – Die Heilige Schrift des Islam»
Orbis Verlag, München
1993
In
der Folge werden einige Auszüge aus dem Koran wiedergegeben, wobei noch
angemerkt werden sollte, dass nicht
jede islamische Strömung die hier wiedergegebenen Koran-Auflagen als
wörtlich zu befolgende Gebote auffasst. Es existieren aber gewichtige
Strömungen, die strengstens auf
die wörtliche Umsetzung der Koran-Anweisungen pochen.
Bis
heute ist
innerhalb des Islam nicht entschieden, welche Koran-Auslegung die
verbindliche ist, jene, die Koran-Anweisungen wörtlich nimmt, oder
jene, die darin bloss «in übertragenem Sinne» Anweisungen
erblickt.
Zum
Umgang der Muslime mit Juden und
Christen
5.
Sure, Vers 52
«O
Gläubige, nehmt weder Juden noch Christen
zu Freunden; denn sie sind nur einer des anderen
Freund. Wer von euch sie zu
Freunden nimmt, der ist einer von ihnen. Ein
ungerechtes Volk leitet Allah nicht.»
Über
Mann und Frau
4.
Sure, Verse 16 und 17
«Wenn
eure
Frauen sich durch Unzucht
vergehen und vier Zeugen aus eurer Mitte
bezeugen dies, dann kerkert sie in eurem Hause
ein, bis der Tod sie befreit oder Allah ihnen sonst
einen Versöhnungsweg weist. Wenn sich zwei
Männer miteinander durch Unzucht vergehen, so
straft beide; wenn sie aber bereuen und sich
bessern, dann lasst ab von ihnen; denn Allah ist
versöhnend und barmherzig.»
4. Sure,
Vers 35
«Männer
sollen vor Frauen bevorzugt werden, weil Allah auch die einen vor den
anderen mit
Vorzügen begabte und auch weil jene diese
erhalten. Rechtschaffene Frauen sollen gehorsam, treu und verschwiegen
sein, damit auch
Allah sie beschütze. Denjenigen Frauen aber,
von denen ihr fürchtet, dass sie euch durch ihr
Betragen erzürnen, gebt Verweise, enthaltet euch
ihrer,