
Am 25. März 1957 also vor 50 Jahren wurde ein Vertrag unterzeichnet
welcher schlussendlich die Europäische Union (EU) ermöglichte. Na wenn
das kein Grund ist unserem geliebten Nachbarn einen etwas grösseren
Bericht auf unserer Heimseite zu widmen.
„Die Polizei, dein Freund und Helfer.“ Mit diesem Spruch wirbt die
Polizei seit Jahren. Doch wie es aussieht trifft dieser Spruch auch auf
die EU vorzüglich zu. Denn bei sehr vielen und wichtigen
Polit-Geschäften hilft sie unserer Regierung tatkräftig Entscheide zu
fällen. Na wenn das nicht wahre Freundschaft ist. Die EU erwartet dafür
nicht einmal dass sich die Schweiz als Gegenleistung auch in ihre
Händel einmischt. Nein, das wäre auch zuviel verlangt. Ein paar
Milliönchen hier, ein paar Milliärdchen dort, die Grenzen öffnen und
den EU-Bürgern unseren Arbeitsmarkt öffnen. Das reicht schon vollkommen
aus, um die EU glücklich zu machen. Natürlich im Verbund mit
tatkräftiger Volksbeeinflussung, angezettelt durch die Schweizer
Regierung mit freundlicher Mithilfe der Massenmedien. Nicht dass der
dumme Schweizer noch darauf kommen könnte, die EU wolle nicht das Beste
für unser Volk.
Wer würde da schon anders handeln?
Wobei man natürlich nicht vergessen darf, dass die EU in den eigenen
vier Wänden leichtes Spiel hat. Die Schweizer Regierung ist bei allen
Handlungen dem Schweizer Volk verpflichtet. Schliesslich wird alles
„wichtige“ vom Volk abgesegnet und kritisch betrachtet. Da hat es die
EU halt einiges einfacher. Denn die Europäischen Völker werden gar
nicht erst damit Belastet über etwas befinden zu müssen. Man will dem
Bürger ja nicht Pflichten aufhalsen, welche die Obrigkeit erledigen
kann. Wieso soll da die Schweiz nicht ein bisschen Verantwortung
abgeben und in die Hände der EU legen? Dann kann alles abgeschoben und
gesagt werden: „Wir haben halt die Bilateralen Verträge. Das Volk
wollte dies ja...“ Die Regierung muss ihre (und die der EU)
Schnapsideen nicht mehr selber vor dem Schweizer Volk vertreten. Die EU
kann man so als Buhmann benützen. Leicht gemacht... Oder nicht?
Aber es ist klar, dass die EU nicht (nur) Schweizer Interessen
wahrnehmen kann. Natürlich hat sie auch noch eigene Probleme, die
gelöst sein wollen. Aber das kostet leider mehr Geld, als die Schweiz
zur Verfügung stellen kann. Was liegt da näher, als jetzt über eine
EU-Steuer zu diskutieren? So können vielleicht sogar die nationalen
Steuern gesenkt werden. Und der grösste Traum aller Europäischen Völker
ist wieder etwas näher gerückt: Eine zentrale und absolutistische
Regierung für ganz Europa welche die Völker diktiert, die Medien
zensuriert und die Justiz knechtet. Und all dies soll vielleicht schon
bald greifbar nahe sein. Da bleibt nur zu hoffen, dass es die Schweiz
irgendwie schafft, in den Bilateralen III in dieses EU-Steuer System
aufgenommen zu werden. Zentralistisch, absolutistisch, kapitalistisch,
freiheitsfremd, knechtend... Wo liegt da der Unterschied zu heute?
Nur schade, dass da noch ein paar blöde Freiheitskämpfer sind, welche
sich gegen die EU sträuben. Männer und Frauen, denen ihre Eigenart und
ihr Volk wichtiger sind als Macht. Die für eine Staatsidee kämpfen,
welche auf ehrlichen Idealen und nicht auf eigennützigen Gedanken
aufgebaut ist. Menschen welche ein Europa der Vaterländer anstreben und
nicht ein vom Geld regiertes, unübersichtliches System. Idealisten,
welche mitbestimmen wollen oder mindestens eine Regierung möchten, der
man vertrauen kann, und die aus dem Volk, für das Volk regiert. Die in
einer Welt leben wollen, wo die Gedanken, das Wort und die Schrift frei
sind, auch wenn sie nicht dem herrschenden Weltbild entsprechen.
Oder haben diese blöden Freiheitskämpfer etwa doch recht?
Quelle: SD-Fricktal